Die Barbe, Die Brachse, Der Rapfen, Die Schleie, Die Regenbogenforelle, Die Bachforelle, Der Aal, Die Äsche, Der Aitel (Döbel), Der Huchen, Der Karpfen, Der Hecht, Der Barsch, Der Wels, Die Rotfeder, Das Rotauge, Die Karausche, Der Güster, Die Elritze, Die Nase, Der Zander, Der Hasel, Der Gründling, |
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Die Barbe – Die kraftvolle Bewohnerin der Flüsse
Die Barbe ist ein typischer Fisch unserer heimischen Fließgewässer und gehört seit jeher zum natürlichen Fischbestand des Lechs und seiner Zuflüsse. Mit ihrem langgestreckten, kräftigen Körper, dem unterständigen Maul und den vier auffälligen Barteln ist sie hervorragend an das Leben in der Strömung angepasst. Ihre stromlinienförmige Gestalt ermöglicht es ihr, auch in schnell fließendem Wasser sicher ihren Standplatz zu halten. Am liebsten lebt die Barbe in sauerstoffreichen Flüssen mit kiesigem oder steinigem Grund. Dort sucht sie in kleinen Gruppen den Gewässerboden nach Insektenlarven, Würmern, Muscheln und anderen Kleintieren ab. Mit ihren empfindlichen Barteln spürt sie selbst gut versteckte Nahrung zuverlässig auf. Für den Lechfischerei-Verein Augsburg ist die Barbe ein Symbol für lebendige und naturnahe Fließgewässer. Ihr Bestand zeigt, dass ein Fluss vielfältige Strukturen und eine gute Wasserqualität besitzt. Wer eine große Barbe an der Angel hat, erlebt einen ausdauernden und kraftvollen Drill, der sie zu einem geschätzten Zielfisch macht. Erkennungsmerkmale:
Langgestreckter Körper, unterständiges Maul mit vier Barteln und kräftige Flossen. Lebensraum:
Sauerstoffreiche Flüsse mit kiesigem oder steinigem Gewässergrund und mäßiger bis starker Strömung. Nahrung:
Insektenlarven, Würmer, Muscheln, Kleinkrebse und andere Bodentiere. Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen Mai und Juni. Vorkommen in unseren Gewässern: Die Barbe ist vor allem im Lech sowie in geeigneten Fließgewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg heimisch. Besonderheiten:
Als typischer Grundfisch nutzt die Barbe ihre vier Barteln zur Nahrungssuche. Sie gilt als äußerst ausdauernder Kämpfer und wird von Flussanglern besonders geschätzt. Schonzeit und Mindestmaß: Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg. Wussten Sie schon ? Barbenlaich ist giftig! |
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Die Brachse – Der friedliche Riese unserer Seen und Flüsse Die Brachse, vielerorts auch Brasse oder Blei genannt, gehört zu den größten heimischen Weißfischen. Ihr hochrückiger, seitlich stark abgeflachter Körper und die silbrig-bronzene Färbung machen sie leicht erkennbar. Mit zunehmendem Alter nimmt ihr Körper einen gold- bis bronzefarbenen Schimmer an und verleiht ihr ein eindrucksvolles Erscheinungsbild. Brachsen leben bevorzugt in ruhigen Seen, langsam fließenden Flüssen und Altwassern. Meist ziehen sie in größeren Schwärmen umher und durchwühlen mit ihrem vorstülpbaren Maul den weichen Gewässergrund nach Würmern, Insektenlarven, Muscheln und anderen Kleintieren. Dabei hinterlassen sie oft typische aufsteigende Blasen, die ihre Anwesenheit verraten. Für den Lechfischerei-Verein Augsburg ist die Brachse ein wichtiger Bestandteil einer artenreichen Fischgemeinschaft. Sie trägt zur natürlichen Dynamik im Gewässer bei und dient größeren Raubfischen als wertvolle Nahrungsquelle. Gleichzeitig ist sie für viele Friedfischangler ein geschätzter Zielfisch.
Erkennungsmerkmale: Hochrückiger, seitlich abgeflachter Körper, kleine Kopfpartie und lange Afterflosse.
Lebensraum: Seen, langsam fließende Flüsse, Kanäle und Altwasser mit weichem Gewässergrund.
Nahrung: Würmer, Insektenlarven, Muscheln, Schnecken und andere Bodentiere.
Laichzeit: Je nach Wassertemperatur meist zwischen Mai und Juni.
Vorkommen in unseren Gewässern: Die Brachse kommt in zahlreichen Vereinsgewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg vor und lebt überwiegend in ruhigen Gewässerbereichen.
Besonderheiten: Ältere Brachsen entwickeln eine auffällige bronzefarbene Färbung. Als Schwarmfische sind sie häufig gemeinsam auf Nahrungssuche. Schonzeit und Mindestmaß: Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg.
Wussten Sie schon? Wenn Brachsen den Gewässerboden nach Nahrung absuchen, steigen häufig kleine Luftblasen an die Oberfläche auf. Erfahrene Angler erkennen daran oft schon von Weitem, wo sich ein Schwarm aufhält. |
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Der Rapfen – Der pfeilschnelle Jäger der Wasseroberfläche
Der Rapfen ist einer der schnellsten heimischen Raubfische und beeindruckt durch seine kraftvollen Jagdszenen. Mit seinem langgestreckten, silbrig glänzenden Körper und dem großen, oberständigen Maul ist er perfekt an die Jagd im Freiwasser angepasst. Besonders an warmen Sommertagen verraten ihn spektakuläre Attacken an der Wasseroberfläche. Rapfen bevorzugen größere Flüsse mit mäßiger bis kräftiger Strömung. Häufig stehen sie an Wehren, Strömungskanten, Brücken oder Flusseinläufen. Dort jagen sie kleine Schwarmfische, die sie mit hoher Geschwindigkeit überraschen. Ihre Schnelligkeit und Ausdauer machen sie zu einem der spannendsten Gegner an der Angel. Auch in den Gewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg gehört der Rapfen zu den faszinierenden Räubern. Wo ausreichend Strömung und ein guter Bestand an Beutefischen vorhanden sind, fühlt er sich besonders wohl. Seine Präsenz bereichert die Artenvielfalt unserer Flüsse und zeigt die Dynamik eines gesunden Fließgewässers.
Erkennungsmerkmale:
Langgestreckter, silbrig glänzender Körper, großes oberständiges Maul und kräftige Schwanzflosse. Lebensraum:
Größere Flüsse mit mäßiger bis starker Strömung sowie strömungsreiche Kanäle. Nahrung:
Vor allem kleine Fische, daneben größere Wasserinsekten. Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen April und Mai. Vorkommen in unseren Gewässern:
Der Rapfen kommt vor allem im Lech und in weiteren geeigneten Fließgewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg vor. Besonderheiten:
Der Rapfen ist einer der wenigen heimischen Karpfenfische, der sich fast ausschließlich räuberisch ernährt. Seine explosiven Jagdattacken an der Oberfläche sind besonders in den Sommermonaten gut zu beobachten. Schonzeit und Mindestmaß: Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg. |
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Die Schleie – Die stille Königin der Wasserpflanzen Die Schleie wird oft als die „stille Königin“ unserer Stillgewässer bezeichnet. Mit ihrem olivgrünen bis goldbronzenen Körper, den kleinen tief eingebetteten Schuppen und der kräftigen Schleimschicht gehört sie zu den schönsten heimischen Süßwasserfischen. Ihre ruhige Lebensweise macht Begegnungen mit ihr zu einem besonderen Erlebnis. Schleien bevorzugen warme, pflanzenreiche Seen, Weiher und langsam fließende Gewässer. Tagsüber halten sie sich häufig zwischen Schilf, Seerosen und anderen Wasserpflanzen auf. Dort suchen sie mit ihrem vorstülpbaren Maul nach Würmern, Insektenlarven, Schnecken und kleinen Muscheln. Im Lechfischerei-Verein Augsburg ist die Schleie ein Sinnbild für naturnahe und gut strukturierte Gewässer. Wo sie sich wohlfühlt, finden auch viele andere Tier- und Pflanzenarten einen wertvollen Lebensraum. Für Angler gilt sie wegen ihrer Vorsicht und ihrer kraftvollen Fluchten als besonders reizvoller Zielfisch.
Erkennungsmerkmale:
Olivgrüner bis goldener Körper, kleine Schuppen, kräftige Schleimschicht und je eine kurze Bartel an den Maulwinkeln. Lebensraum: Pflanzenreiche Seen, Weiher und ruhige Flussabschnitte mit weichem Gewässergrund. Nahrung:
Würmer, Insektenlarven, Schnecken, Muscheln und andere Bodentiere. Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen Mai und Juli. Vorkommen in unseren Gewässern:
Die Schleie kommt in mehreren Stillgewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg vor und bevorzugt ruhige, gut bewachsene Uferbereiche. Besonderheiten:
Die kräftige Schleimschicht schützt die Schleie vor Verletzungen und Krankheitserregern. Früher wurde ihr deshalb der Beiname „Doktorfisch“ gegeben. Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg. Wussten Sie schon?
Wegen ihrer kräftigen Schleimschicht wurde die Schleie früher „Doktorfisch“ genannt. Man glaubte, sie könne andere Fische heilen. Schleien sind besonders in den frühen Morgen- und Abendstunden aktiv. An warmen Sommertagen verraten sie sich oft nur durch kleine aufsteigende Luftblasen zwischen den Wasserpflanzen.
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Die Regenbogenforelle – Farbenprächtige Bewohnerin klarer Gewässer Die Regenbogenforelle zählt zu den beliebtesten Salmoniden und ist durch ihren schimmernden, rosafarbenen Seitenstreifen leicht zu erkennen. Ihr silbrig glänzender Körper ist mit zahlreichen kleinen schwarzen Punkten übersät, die sich bis in die Rücken- und Schwanzflosse ziehen. Je nach Gewässer und Lichteinfall zeigt sie eine beeindruckende Farbenvielfalt. Sie bevorzugt kühles, sauerstoffreiches Wasser und fühlt sich sowohl in Fließgewässern als auch in geeigneten Seen wohl. Als aktiver Jäger ernährt sie sich von Insekten, deren Larven, Kleinkrebsen und kleinen Fischen. Ihre schnellen Fluchten und kraftvollen Sprünge machen sie zu einem außergewöhnlich kämpferischen Fisch. In den Gewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg bereichert die Regenbogenforelle den Fischbestand und sorgt für abwechslungsreiche Angelerlebnisse. Sie verbindet Eleganz, Kraft und Schönheit und gehört zu den eindrucksvollsten Fischen unserer heimischen Gewässer.
Erkennungsmerkmale:
Silbrig glänzender Körper mit rosafarbenem Seitenband und zahlreichen schwarzen Punkten. Lebensraum:
Kühle, sauerstoffreiche Fließgewässer sowie geeignete Seen und Baggerseen. Nahrung: Wasserinsekten, Insektenlarven, Kleinkrebse und kleinere Fische.
Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen Dezember und April. Vorkommen in unseren Gewässern:
Die Regenbogenforelle kommt in geeigneten Fließgewässern sowie in einigen Vereinsseen des Lechfischerei-Vereins Augsburg vor. Besonderheiten:
Ursprünglich stammt die Regenbogenforelle aus Nordamerika. Heute ist sie seit vielen Jahrzehnten ein fester Bestandteil der Fischerei in Europa und wird aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit und Kampfkraft sehr geschätzt. Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg Wussten Sie schon? Die Regenbogenforelle verdankt ihren Namen dem schimmernden rosafarbenen Seitenband, das je nach Lichteinfall besonders intensiv leuchtet. |
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Die Bachforelle – Die Königin der klaren Fließgewässer Die Bachforelle gehört zu den charakteristischsten Fischen unserer heimischen Bäche und Flüsse. Mit ihrem schlanken Körper, der goldbraunen Grundfärbung und den schwarzen sowie roten Punkten ist sie unverwechselbar. Ihre Farben passen sich dem jeweiligen Gewässer an und machen jede Bachforelle zu einem kleinen Unikat. Sie bevorzugt kühle, sauerstoffreiche und klare Fließgewässer mit kiesigem Untergrund. Dort steht sie häufig hinter Steinen, in tiefen Gumpen oder unter überhängenden Ufern und wartet auf vorbeigetriebene Nahrung. Insekten, Bachflohkrebse und kleine Fische gehören ebenso zu ihrem Speiseplan wie alles, was die Strömung mit sich bringt. Für den Lechfischerei-Verein Augsburg ist die Bachforelle weit mehr als nur ein beliebter Zielfisch. Sie gilt als wichtiger Zeiger für eine gute Wasserqualität und einen intakten Lebensraum. Wo Bachforellen dauerhaft vorkommen, finden sich meist naturnahe und gesunde Gewässer.
Erkennungsmerkmale:
Schlanker Körper, goldbraune bis olivgrüne Färbung mit schwarzen und roten Punkten. Lebensraum:
Klare, kühle und sauerstoffreiche Bäche sowie Flüsse mit kiesigem Untergrund. Nahrung:
Wasserinsekten, Insektenlarven, Bachflohkrebse, Würmer und kleinere Fische. Laichzeit:
Je nach Gewässer von Oktober bis Januar. Vorkommen in unseren Gewässern:
Die Bachforelle lebt vor allem in den Fließgewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg, insbesondere im Lech sowie in geeigneten Abschnitten der Paar und weiterer Fließgewässer. Besonderheiten:
Die Bachforelle reagiert sehr empfindlich auf Veränderungen der Wasserqualität und gilt deshalb als wichtiger Indikator für gesunde Fließgewässer. Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg. Wussten Sie schon?
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Der Aal – Der geheimnisvolle Wanderer unserer Gewässer Kaum ein heimischer Fisch ist so geheimnisvoll wie der Europäische Aal. Sein schlangenförmiger Körper, die glatte, schleimige Haut und seine überwiegend nächtliche Lebensweise machen ihn zu einer ganz besonderen Fischart. Über viele Jahre wächst der Aal in Flüssen und Seen heran, bevor er sich auf eine außergewöhnliche Reise begibt. Nach seiner Wachstumsphase wandert der Aal flussabwärts bis ins Meer. Sein Ziel ist die Sargassosee im westlichen Atlantik, wo er nach einer mehrere tausend Kilometer langen Wanderung laicht. Die Jungtiere treten anschließend den langen Rückweg nach Europa an und besiedeln erneut unsere Flüsse und Seen – ein faszinierender Kreislauf der Natur. Auch in den Gewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg ist der Aal ein geschätzter Fisch. Er hält sich tagsüber bevorzugt unter Wurzeln, Steinen oder in Uferbefestigungen auf und verlässt seine Verstecke meist erst mit Einbruch der Dämmerung. Für viele Angler ist das nächtliche Aalangeln ein besonderes Erlebnis, das Geduld, Ruhe und Aufmerksamkeit erfordert.
Erkennungsmerkmale:
Langgestreckter, schlangenförmiger Körper, kleine tief sitzende Schuppen, glatte und schleimige Haut. Lebensraum:
Flüsse, Seen, Altwasser und Kanäle mit schlammigem oder strukturreichem Gewässergrund. Nahrung:
Würmer, Insektenlarven, Krebse, Muscheln sowie kleinere Fische. Laichzeit: Die Fortpflanzung findet nach der Wanderung in der Sargassosee statt. Vorkommen in unseren Gewässern: Der Aal kommt in verschiedenen Vereinsgewässern vor und wird regelmäßig durch Besatzmaßnahmen unterstützt. Besonderheiten:
Der Europäische Aal zählt zu den außergewöhnlichsten Wanderfischen der Welt. Aufgrund rückläufiger Bestände steht sein Schutz heute im Mittelpunkt zahlreicher Maßnahmen zur Erhaltung der Art. Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg |
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Die Äsche – Die Dame des klaren Flusses Die Äsche zählt zu den edelsten und elegantesten Fischen unserer heimischen Fließgewässer. Besonders die hohe, segelartige Rückenflosse der Männchen macht sie unverwechselbar und verleiht ihr eine außergewöhnliche Erscheinung. Ihr schlanker, silbrig schimmernder Körper ist perfekt an das Leben in klaren, schnell fließenden Gewässern angepasst. Die Äsche bevorzugt saubere, sauerstoffreiche Flüsse mit kiesigem Grund und einer gleichmäßigen Strömung. Dort ernährt sie sich hauptsächlich von Wasserinsekten, Insektenlarven und Kleintieren, die von der Strömung mitgeführt werden. Mit ihrer feinen Wahrnehmung reagiert sie äußerst sensibel auf Veränderungen ihres Lebensraums. Für den Lechfischerei-Verein Augsburg besitzt die Äsche eine besondere Bedeutung. Sie steht sinnbildlich für intakte Fließgewässer und eine nachhaltige Gewässerbewirtschaftung. Ihr Vorkommen zeigt, dass ein Fluss gesund ist und wertvolle Lebensräume bietet. Der Schutz dieser faszinierenden Fischart ist deshalb ein wichtiges Anliegen des Vereins.
Erkennungsmerkmale:
Schlanker, silbrig glänzender Körper mit einer auffallend hohen, segelartigen Rückenflosse und kleinen dunklen Punkten. Lebensraum:
Klare, kühle und sauerstoffreiche Flüsse mit kiesigem Untergrund und gleichmäßiger Strömung. Nahrung: Wasserinsekten, Insektenlarven, Kleinkrebse sowie an der Wasseroberfläche treibende Insekten. Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen März und Mai. Vorkommen in unseren Gewässern:
Die Äsche kommt vor allem im Lech und in weiteren geeigneten Fließgewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg vor. Besonderheiten:
Die Äsche gilt als Leitfisch der nach ihr benannten Äschenregion und reagiert besonders empfindlich auf Gewässerverunreinigungen und Veränderungen ihres Lebensraums. Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg. Wussten Sie schon? Die hohe Rückenflosse der männlichen Äsche erinnert an ein Segel und macht sie zu einer der elegantesten Fischarten Europas. |
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Der Aitel (Döbel) – Der anpassungsfähige Allrounder unserer Flüsse Der Aitel, vielerorts auch Döbel genannt, gehört zu den vielseitigsten Fischarten unserer heimischen Fließgewässer. Mit seinem kräftigen, walzenförmigen Körper, den großen Schuppen und dem breiten Maul ist er leicht zu erkennen. Seine Anpassungsfähigkeit ermöglicht es ihm, in unterschiedlichsten Gewässern erfolgreich zu leben – von kleineren Bächen bis hin zu großen Flüssen. Der Aitel ist ein ausgesprochen neugieriger und wenig wählerischer Fisch. Je nach Jahreszeit und Nahrungsangebot frisst er Insekten, Würmer, Schnecken, Krebse, kleine Fische und sogar herabfallende Früchte. Häufig hält er sich unter überhängenden Bäumen, an Brücken, in Kehrströmungen oder an ruhigeren Flussabschnitten auf. In den Gewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg ist der Aitel ein fester Bestandteil der heimischen Fischfauna. Obwohl er oft im Schatten bekannterer Fischarten steht, begeistert er viele Angler durch seine Wachsamkeit, seine Kraft und sein abwechslungsreiches Verhalten. Gerade an der leichten Rute sorgt ein großer Aitel für spannende Drills.
Erkennungsmerkmale:
Kräftiger, walzenförmiger Körper, große Schuppen, breites Maul und silbrig bis grünliche Färbung. Lebensraum:
Flüsse, Bäche und Kanäle mit wechselnden Strömungsverhältnissen sowie strukturreichen Uferbereichen. Nahrung:
Insekten, Würmer, Schnecken, Kleinkrebse, Früchte und kleinere Fische. Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen April und Juni. Vorkommen in unseren Gewässern:
Der Aitel ist in vielen Fließgewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg weit verbreitet und zählt zu den häufigsten Fischarten. Besonderheiten:
Der Aitel ist ein echter Allesfresser und passt seine Nahrung flexibel dem jeweiligen Angebot an. Diese Anpassungsfähigkeit macht ihn zu einem der erfolgreichsten heimischen Flussfische. Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg |
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Der Huchen – Der König des Lechs Der Huchen gilt als einer der eindrucksvollsten und seltensten Süßwasserfische Europas. Mit seinem langgestreckten, kraftvollen Körper und seiner außergewöhnlichen Größe ist er der unangefochtene König großer Flüsse. Als heimischer Raubfisch stellt er höchste Ansprüche an seinen Lebensraum und gilt als Sinnbild für naturnahe, frei fließende Gewässer. Der Huchen lebt ausschließlich in kühlen, klaren und sauerstoffreichen Flüssen mit kräftiger Strömung. Er bevorzugt tiefe Gumpen, strömungsreiche Rinnen und weitläufige Kiesstrecken. Dort jagt er vor allem größere Fische und nimmt als Spitzenräuber eine wichtige Rolle im natürlichen Gleichgewicht des Flusses ein. Für den Lechfischerei-Verein Augsburg besitzt der Huchen eine besondere Bedeutung. Sein Vorkommen zeigt die hohe ökologische Qualität eines Flusses und macht deutlich, wie wichtig der Schutz naturnaher Gewässer ist. Der Erhalt seines Lebensraums ist ein bedeutender Beitrag zum Arten- und Gewässerschutz.
Erkennungsmerkmale:
Langgestreckter, kräftiger Körper, großer Kopf und silbrig-bronzene Färbung mit kleinen dunklen Punkten. Lebensraum:
Große, kühle und sauerstoffreiche Flüsse mit kräftiger Strömung und kiesigem Untergrund. Nahrung:
Vor allem Fische, gelegentlich auch andere Wasserlebewesen. Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen März und April. Vorkommen in unseren Gewässern:
Der Huchen kommt im Lech vor und zählt zu den besonderen Fischarten dieses Flusses. Besonderheiten:
Der Huchen ist der größte heimische Salmonide Europas und kann über einen Meter lang werden. Aufgrund seiner hohen Ansprüche an den Lebensraum gilt er als Symbol für intakte Fließgewässer. Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg. Wussten Sie schon?
Der Huchen wird oft als „König des Lechs“ bezeichnet. Nur wenige europäische Flüsse bieten ihm heute noch einen geeigneten Lebensraum – umso wichtiger ist sein Schutz. |
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Der Karpfen – Kraftvoller Bewohner unserer Seen und Flüsse Der Karpfen zählt seit Jahrhunderten zu den bekanntesten und beliebtesten Süßwasserfischen Europas. Mit seinem kräftigen, hochrückigen Körper, den großen Schuppen und den charakteristischen Barteln an den Maulwinkeln ist er leicht zu erkennen. Je nach Lebensraum und Alter können Karpfen beachtliche Größen und Gewichte erreichen. Als friedlicher Bodenfisch verbringt der Karpfen einen Großteil seines Lebens mit der Nahrungssuche. Mit seinem vorstülpbaren Maul durchwühlt er den Gewässergrund nach Würmern, Insektenlarven, Muscheln, Schnecken und pflanzlicher Nahrung. Besonders in den warmen Monaten hält er sich gerne in flachen, sonnigen Uferbereichen mit dichter Wasserpflanzenvegetation auf. In den Gewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg gehört der Karpfen zu den wichtigsten Zielfischen. Seine Kraft, Ausdauer und Vorsicht machen ihn zu einem anspruchsvollen Gegner, der Geduld und Erfahrung erfordert. Gleichzeitig steht der Karpfen für naturnahe Fischerei und unvergessliche Stunden am Wasser.
Erkennungsmerkmale:
Kräftiger, hochrückiger Körper, zwei Bartelpaare an den Maulwinkeln und ein vorstülpbares Maul. Lebensraum:
Seen, Weiher, langsam fließende Flüsse und ruhige Gewässerbereiche mit weichem Grund. Nahrung: Würmer, Insektenlarven, Muscheln, Schnecken, Kleinkrebse sowie pflanzliche Nahrung. Laichzeit: Je nach Wassertemperatur meist zwischen Mai und Juli. Vorkommen in unseren Gewässern:
Der Karpfen ist in vielen Vereinsgewässern heimisch, unter anderem in den Lechauenseen, im Kaisersee, im Anwaltinger See sowie in weiteren geeigneten Stillgewässern. Besonderheiten:
Neben dem vollständig beschuppten Schuppenkarpfen kommen auch Spiegelkarpfen mit ihrer typischen unregelmäßigen Beschuppung vor. Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg Wussten Sie schon?
Karpfen besitzen ein ausgezeichnetes Gedächtnis. Sie lernen aus Erfahrungen und reagieren deshalb oft sehr vorsichtig auf ungewohnte Situationen.
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Der Hecht – Lautloser Jäger im Pflanzenrevier Der Hecht gehört zu den bekanntesten Raubfischen unserer Gewässer. Sein lang gestreckter Körper, das breite, entenschnabelartige Maul und die weit nach hinten versetzten Flossen machen ihn unverwechselbar. Seine grünlich bis bräunliche Färbung mit hellen Flecken bietet ihm zwischen Wasserpflanzen und versunkenen Ästen eine ausgezeichnete Tarnung. Meist wartet der Hecht nahezu regungslos in seinem Versteck. Nähert sich ein Beutefisch, beschleunigt er blitzartig und greift aus kurzer Entfernung an. Neben Fischen können größere Exemplare gelegentlich auch Frösche, Krebse oder andere kleine Wassertiere erbeuten. Als wichtiger Raubfisch trägt der Hecht zu einem ausgewogenen Fischbestand bei. Für Anglerinnen und Angler ist er wegen seiner Kraft, seiner schnellen Fluchten und seiner imposanten Erscheinung ein besonders geschätzter Fisch.
Erkennungsmerkmale:
Lang gestreckter Körper, breites Maul, weit hinten liegende Rückenflosse Lebensraum:
Seen, langsam fließende Gewässer und pflanzenreiche Uferzonen Nahrung:
Vor allem Fische, außerdem Frösche, Krebse und andere Wassertiere Laichzeit:
Je nach Witterung meist zwischen Februar und Mai Besonderheiten:
Der Hecht ist ein ausgeprägter Lauerjäger und nutzt Wasserpflanzen als Deckung
Mindestmaß und Schonzeit:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung. Wussten Sie schon? Der Hecht wächst sein Leben lang. Besonders große Exemplare werden oft als „Meterhechte“ bezeichnet und gehören zu den beeindruckendsten Räubern unserer heimischen Gewässer. |
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Der Barsch – Der gestreifte Jäger unserer Gewässer
Der Flussbarsch gehört zu den häufigsten und zugleich beliebtesten Fischarten in unseren Gewässern. Mit seinen markanten dunklen Querstreifen, den rötlich gefärbten Bauch- und Afterflossen sowie der stacheligen Rückenflosse ist er leicht zu erkennen. Sein anpassungsfähiges Verhalten ermöglicht es ihm, sowohl in Fließgewässern als auch in Seen erfolgreich zu leben. Junge Barsche ziehen meist in Schwärmen umher und ernähren sich zunächst von Kleintieren und Insektenlarven. Mit zunehmendem Alter werden sie zu geschickten Räubern, die vor allem kleinere Fische, Krebse und andere Wassertiere erbeuten. Besonders an Schilfkanten, versunkenen Bäumen, Steinpackungen und anderen Unterständen lauern sie auf ihre Beute. Der Barsch ist ein wichtiger Bestandteil des natürlichen Gleichgewichts unserer Gewässer. Als anpassungsfähiger Räuber trägt er zur Regulierung kleiner Fischbestände bei und bereichert mit seinem interessanten Verhalten die Fischerei. Für viele Angler ist er aufgrund seiner kämpferischen Drill-Eigenschaften und seiner schönen Zeichnung ein geschätzter Zielfisch.
Erkennungsmerkmale:
Grünlich bis gelblicher Körper mit dunklen Querstreifen, rötliche Bauch- und Afterflossen sowie eine stachelige erste Rückenflosse. Lebensraum:
Seen, Flüsse, Kanäle und Altwasser mit strukturreichen Uferbereichen und Unterständen. Nahrung:
Insektenlarven, Würmer, Kleinkrebse sowie kleinere Fische. Laichzeit:
Je nach Witterung meist zwischen März und Mai. Vorkommen in unseren Gewässern:
Der Barsch ist in vielen Gewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg heimisch und zählt zu den häufigsten Raubfischen. Besonderheiten:
Junge Barsche leben oft in Schwärmen, während größere Exemplare häufig als Einzelgänger oder in kleinen Gruppen auftreten. Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg. Wussten Sie schon? Die dunklen Querstreifen des Barsches dienen als Tarnung. Zwischen Wasserpflanzen und Ästen wird er dadurch für seine Beute fast unsichtbar.
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Der Wels – Der Gigant unserer Gewässer Der Europäische Wels ist der größte heimische Süßwasserfisch und zählt zu den faszinierendsten Bewohnern unserer Flüsse und Seen. Mit seinem langgestreckten, schuppenlosen Körper, dem breiten Maul und den auffälligen Barteln ist er unverwechselbar. Große Exemplare können über zwei Meter lang werden und ein beachtliches Gewicht erreichen. Als überwiegend nachtaktiver Räuber verbringt der Wels den Tag gerne in tiefen Gumpen, unter überhängenden Ufern, zwischen versunkenen Bäumen oder anderen geschützten Verstecken. In der Dämmerung und während der Nacht begibt er sich auf Nahrungssuche. Dabei frisst er vor allem Fische, aber auch Krebse, Muscheln und andere Wassertiere. In den Gewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg hat sich der Wels in geeigneten Bereichen fest etabliert. Für viele Angler ist er der Fisch ihres Lebens – nicht nur wegen seiner Größe, sondern auch wegen seiner enormen Kraft und Ausdauer im Drill. Gleichzeitig ist er ein natürlicher Bestandteil eines vielfältigen und gesunden Fischbestandes.
Erkennungsmerkmale:
Schuppenloser, langgestreckter Körper, breites Maul mit einer langen und zwei kürzeren Bartelpaaren. Lebensraum:
Große Flüsse, Seen und tiefere, strukturreiche Gewässerabschnitte. Nahrung:
Vor allem Fische, außerdem Krebse, Muscheln und andere Wassertiere. Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen Mai und Juni. Vorkommen in unseren Gewässern:
Der Wels kommt in geeigneten Vereinsgewässern wie dem Lech sowie weiteren größeren Fließ- und Stillgewässern vor. Besonderheiten:
Als größter heimischer Süßwasserfisch kann der Wels ein sehr hohes Alter sowie beeindruckende Größen und Gewichte erreichen. Seine Barteln dienen ihm dabei als wichtige Tast- und Sinnesorgane. Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg Wussten Sie schon? Welse können weit über 50 Jahre alt werden. Mit ihren langen Barteln orientieren sie sich auch in trübem Wasser und bei völliger Dunkelheit.
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Die Rotfeder – Die goldene Schönheit der Uferzonen Die Rotfeder gehört zu den elegantesten Weißfischen unserer heimischen Gewässer. Mit ihrem goldgrün schimmernden Körper, den leuchtend roten Flossen und dem leicht nach oben gerichteten Maul ist sie unverwechselbar. Besonders an sonnigen Tagen funkelt sie im Wasser und macht ihrem Namen alle Ehre. Rotfedern bevorzugen ruhige, pflanzenreiche Gewässer. Zwischen Schilf, Seerosen und Wasserpflanzen finden sie Schutz und reichlich Nahrung. Im Gegensatz zum Rotauge hält sich die Rotfeder häufig nahe der Wasseroberfläche auf, wo sie Insekten, Wasserpflanzen und feine Algen aufnimmt. Für den Lechfischerei-Verein Augsburg ist die Rotfeder ein Zeichen naturnaher und strukturreicher Gewässer. Ihr Vorkommen zeigt, dass Uferzonen mit Schilf und Wasserpflanzen erhalten geblieben sind – Lebensräume, die nicht nur Fischen, sondern auch zahlreichen anderen Tierarten zugutekommen.
Erkennungsmerkmale:
Goldgrün schimmernder Körper, leuchtend rote Flossen und ein leicht oberständiges Maul. Lebensraum:
Pflanzenreiche Seen, Altwasser, Weiher und langsam fließende Flüsse. Nahrung:
Wasserpflanzen, Algen, Insekten und deren Larven. Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen Mai und Juni. Vorkommen in unseren Gewässern: Die Rotfeder lebt in mehreren Vereinsgewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg, insbesondere in ruhigen und gut bewachsenen Bereichen. Besonderheiten:
Durch ihr nach oben gerichtetes Maul nimmt die Rotfeder einen großen Teil ihrer Nahrung an oder knapp unter der Wasseroberfläche auf. Dadurch unterscheidet sie sich deutlich vom Rotauge. Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg. Wussten Sie schon? Obwohl Rotauge und Rotfeder auf den ersten Blick ähnlich aussehen, lassen sie sich leicht unterscheiden: Die Rotfeder besitzt ein nach oben gerichtetes Maul und einen goldenen Schimmer, während das Rotauge eher silbrig gefärbt ist und ein gerades Maul besitzt.
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Das Rotauge – Der silberne Schwarmfisch unserer Gewässer Das Rotauge, auch Plötze genannt, gehört zu den häufigsten und bekanntesten Süßwasserfischen Europas. Mit seinem silbrig glänzenden Körper, den leuchtend roten Augen und den rötlich gefärbten Flossen ist es leicht zu erkennen. Es lebt meist in größeren Schwärmen und ist nahezu in allen unseren Vereinsgewässern anzutreffen. Rotaugen bevorzugen ruhige Flussabschnitte, Seen und Altwasser mit einer abwechslungsreichen Unterwasserwelt. Dort ernähren sie sich von Wasserpflanzen, Algen, Insektenlarven, kleinen Krebsen und anderen Kleintieren. Durch ihre vielseitige Ernährung passen sie sich hervorragend an unterschiedliche Lebensräume an. Für den Lechfischerei-Verein Augsburg ist das Rotauge ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Fischbestandes. Als häufig vorkommender Weißfisch bildet es eine wichtige Nahrungsgrundlage für Raubfische wie Hecht, Zander oder Wels und trägt damit wesentlich zum natürlichen Gleichgewicht unserer Gewässer bei.
Erkennungsmerkmale:
Silbrig glänzender Körper, leuchtend rote Augen und rötliche Brust-, Bauch- und Afterflossen. Lebensraum:
Seen, langsam fließende Flüsse, Altwasser und Kanäle mit pflanzenreichen Uferzonen. Nahrung:
Algen, Wasserpflanzen, Insektenlarven, Kleinkrebse und andere Kleintiere. Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen April und Juni. Vorkommen in unseren Gewässern:
Das Rotauge ist in nahezu allen Gewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg heimisch. Besonderheiten:
Als typischer Schwarmfisch bietet das Rotauge Raubfischen eine wichtige Nahrungsquelle und spielt eine bedeutende Rolle im ökologischen Gleichgewicht unserer Gewässer. Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg. Wussten Sie schon? Rotaugen können sich hervorragend an unterschiedliche Lebensräume anpassen. Gerade diese Anpassungsfähigkeit macht sie zu einer der erfolgreichsten und am weitesten verbreiteten Fischarten Europas.
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Die Karausche – Die Überlebenskünstlerin unserer Stillgewässer Die Karausche gehört zu den widerstandsfähigsten heimischen Süßwasserfischen. Mit ihrem hochrückigen, gold- bis bronzefarbenen Körper und den großen Schuppen ähnelt sie dem Karpfen, besitzt jedoch keine Barteln. Dank ihrer außergewöhnlichen Anpassungsfähigkeit kann sie auch in Gewässern überleben, in denen andere Fischarten kaum noch geeignete Lebensbedingungen finden. Am wohlsten fühlt sich die Karausche in ruhigen, pflanzenreichen Seen, Weihern und Altwassern. Dort sucht sie am Gewässerboden nach Insektenlarven, Würmern, kleinen Krebstieren und pflanzlicher Nahrung. Ihre ruhige Lebensweise und ihre große Widerstandskraft machen sie zu einer besonderen Fischart unserer heimischen Gewässer. Für den Lechfischerei-Verein Augsburg ist die Karausche ein wertvoller Bestandteil der Artenvielfalt. Als ursprünglicher heimischer Fisch verdient sie besondere Aufmerksamkeit und Schutz. Wo sie noch vorkommt, zeugt dies häufig von naturnahen und abwechslungsreichen Lebensräumen.
Erkennungsmerkmale:
Hochrückiger, gold- bis bronzefarbener Körper, große Schuppen und keine Barteln. Lebensraum:
Pflanzenreiche Seen, Weiher, Altwasser und langsam fließende Gewässer. Nahrung:
Insektenlarven, Würmer, Kleinkrebse sowie pflanzliche Nahrung. Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen Mai und Juni. Vorkommen in unseren Gewässern: Die Karausche kommt in geeigneten, ruhigen Vereinsgewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg vor. Besonderheiten:
Die Karausche kann auch Gewässer mit geringem Sauerstoffgehalt besiedeln und zählt damit zu den anpassungsfähigsten heimischen Fischarten. Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg. Wussten Sie schon?
Die Karausche kann erstaunlich lange in sauerstoffarmen Gewässern überleben. Diese außergewöhnliche Fähigkeit macht sie zu einer der widerstandsfähigsten heimischen Fischarten. |
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Der Güster – Der silberne Begleiter unserer Gewässer Der Güster gehört zur Familie der Karpfenfische und wird häufig mit der Brachse verwechselt. Mit seinem silbrig glänzenden, seitlich abgeflachten Körper und den leicht rötlich schimmernden Brust- und Bauchflossen besitzt er jedoch seine ganz eigenen Merkmale. Als friedlicher Schwarmfisch ist er ein typischer Bewohner unserer Seen und langsam fließenden Flüsse. Güstern halten sich bevorzugt in ruhigen Gewässerbereichen mit weichem Grund und dichter Ufervegetation auf. Dort suchen sie gemeinsam nach Insektenlarven, kleinen Muscheln, Würmern und pflanzlicher Nahrung. Durch ihre gesellige Lebensweise sind sie oft in größeren Schwärmen anzutreffen. In den Gewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg trägt der Güster zu einer vielfältigen und ausgewogenen Fischgemeinschaft bei. Er dient zahlreichen Raubfischen als Beutefisch und ist damit ein wichtiger Baustein des natürlichen Nahrungsnetzes. Sein Vorkommen zeigt die Vielfalt und den Artenreichtum unserer heimischen Gewässer.
Erkennungsmerkmale:
Seitlich abgeflachter, silbrig glänzender Körper mit leicht rötlichen Brust- und Bauchflossen. Lebensraum:
Seen, Altwasser und langsam fließende Flüsse mit weichem Gewässergrund. Nahrung:
Insektenlarven, Würmer, Muscheln, Kleinkrebse und pflanzliche Nahrung. Leichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen Mai und Juni. Vorkommen in unseren Gewässern:
Der Güster kommt in mehreren Vereinsgewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg vor und lebt bevorzugt in ruhigen Gewässerbereichen. Besonderheiten:
Obwohl er der Brachse ähnelt, bleibt der Güster deutlich kleiner und besitzt größere Augen sowie einen schlankeren Körperbau. Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg. Wussten Sie schon?
Der Güster wird häufig mit der Brachse verwechselt. Ein Blick auf die Augen hilft bei der Unterscheidung: Der Güster hat im Verhältnis zum Körper deutlich größere Augen als die Brachse. |
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Die Elritze – Der glitzernde Schwarmfisch klarer Bäche Die Elritze gehört zu den kleinsten heimischen Fischarten und ist dennoch von großer Bedeutung für das Leben in unseren Gewässern. Ihr schlanker, silbrig schimmernder Körper zeigt je nach Lichteinfall grünliche oder bläuliche Farbtöne. Während der Laichzeit tragen die Männchen eine besonders auffällige Färbung und gehören zu den farbenprächtigsten heimischen Süßwasserfischen. Elritzen leben in klaren, kühlen und sauerstoffreichen Bächen sowie kleineren Flüssen. Meist ziehen sie in großen Schwärmen durch flache Gewässerabschnitte und ernähren sich von kleinen Wasserinsekten, Insektenlarven, Algen und anderem Kleingetier. Durch ihre ständige Bewegung bringen sie Leben in das Gewässer und sind ein wichtiger Bestandteil der Nahrungskette. Für den Lechfischerei-Verein Augsburg ist die Elritze ein Zeichen naturnaher und gesunder Fließgewässer. Sie dient zahlreichen Raubfischen, Eisvögeln und Fischottern als Nahrung und trägt wesentlich zum ökologischen Gleichgewicht bei. Obwohl sie nur wenige Zentimeter groß wird, spielt sie eine bedeutende Rolle im Lebensraum Fluss.
Erkennungsmerkmale:
Schlanker, silbrig glänzender Körper mit grünlich-blauem Schimmer; während der Laichzeit besonders farbenprächtige Männchen. Lebensraum:
Klare, kühle und sauerstoffreiche Bäche sowie kleinere Flüsse. Nahrung: Algen, Wasserinsekten, Insektenlarven und andere Kleinstlebewesen. Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen April und Juni. Vorkommen in unseren Gewässern:
Die Elritze lebt in geeigneten Fließgewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg und bevorzugt naturnahe Bach- und Flussabschnitte. Besonderheiten:
Trotz ihrer geringen Größe ist die Elritze ein unverzichtbarer Bestandteil der Nahrungskette und ein wichtiger Indikator für eine gute Wasserqualität. Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg. Wussten Sie schon?
Zur Laichzeit leuchten die Männchen in kräftigen Farben. Dann gehören Elritzen zu den buntesten heimischen Süßwasserfischen – obwohl sie nur wenige Zentimeter lang werden. |
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Die Nase – Die unermüdliche Wanderin unserer Flüsse Die Nase gehört zu den typischen Fischarten naturnaher Fließgewässer und ist eng mit der Geschichte unserer Flüsse verbunden. Ihren Namen verdankt sie der harten, leicht vorspringenden Schnauze, mit der sie Algen und feine Nahrung vom Gewässergrund abschabt. Ihr silbrig glänzender Körper und die kräftigen Flossen machen sie zu einer eleganten und ausdauernden Schwimmerin. Sie bevorzugt klare, sauerstoffreiche Flüsse mit kiesigem Untergrund und einer gleichmäßigen Strömung. Meist lebt die Nase in kleinen Gruppen und durchstreift das Gewässer auf der Suche nach Nahrung. Als spezialisierte Bodenfresserin ernährt sie sich überwiegend von Algenaufwuchs, Kieselalgen sowie kleinen wirbellosen Tieren und trägt damit zu einem natürlichen Gleichgewicht im Fluss bei. Für den Lechfischerei-Verein Augsburg ist die Nase ein wertvoller Bestandteil einer artenreichen Flusslandschaft. Ihr Vorkommen zeigt, dass ein Gewässer über eine gute Wasserqualität und naturnahe Strukturen verfügt. Der Erhalt ihrer Lebensräume ist deshalb ein wichtiger Beitrag zum Gewässerschutz.
Erkennungsmerkmale:
Silbrig glänzender Körper, unterständiges Maul und eine harte, leicht vorspringende Schnauze. Lebensraum:
Klare, sauerstoffreiche Flüsse mit kiesigem Untergrund und gleichmäßiger Strömung. Nahrung:
Algenaufwuchs, Kieselalgen sowie kleine wirbellose Tiere. Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen März und Mai. Vorkommen in unseren Gewässern:
Die Nase kommt in geeigneten Flussabschnitten des Lechfischerei-Vereins Augsburg vor und ist eng an naturnahe Fließgewässer gebunden. Besonderheiten:
Zur Laichzeit unternehmen Nasen oft gemeinsame Wanderungen zu ihren Laichplätzen. Früher zählten sie zu den häufigsten Flussfischen Mitteleuropas, heute sind ihre Bestände in vielen Regionen zurückgegangen. Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg. Wussten Sie schon?
Die Nase verdankt ihren Namen nicht ihrem Geruchssinn, sondern ihrer harten, nasenähnlichen Schnauze. Mit ihr schabt sie Algen von Steinen – eine Fähigkeit, die nur wenige heimische Fischarten besitzen |
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Der Zander – Der lautlose Räuber der Dämmerung Der Zander zählt zu den begehrtesten Raubfischen unserer Gewässer. Mit seinem langgestreckten Körper, den zwei deutlich getrennten Rückenflossen und den markanten Fangzähnen ist er hervorragend an das Leben als Jäger angepasst. Seine grünlich-graue Färbung mit dunklen Querbändern bietet ihm eine ausgezeichnete Tarnung. Besonders in der Dämmerung und während der Nacht geht der Zander auf Beutefang. Dank seiner außergewöhnlich guten Sehkraft kann er auch bei schlechten Lichtverhältnissen erfolgreich jagen. Als vorsichtiger Räuber hält er sich tagsüber häufig in tieferen Bereichen, an Kanten, Steinpackungen oder versunkenen Hindernissen auf. In den Gewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg ist der Zander ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Fischbestandes. Er trägt dazu bei, den Bestand kleinerer Fische auf natürliche Weise zu regulieren und sorgt so für ein ausgewogenes Gleichgewicht im Gewässer. Für Angler ist er wegen seiner Vorsicht, seiner kraftvollen Fluchten und seines hervorragenden Speisewertes ein besonders geschätzter Zielfisch. Erkennungsmerkmale:
Langgestreckter Körper, zwei getrennte Rückenflossen, große Augen und kräftige Fangzähne. Lebensraum:
Seen, Flüsse und Kanäle mit klarem bis leicht getrübtem Wasser sowie strukturreichen Bereichen. Nahrung:
Vorwiegend kleinere Fische, gelegentlich auch Krebse. Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist von April bis Mai. Vorkommen in unseren Gewässern:
Der Zander kommt unter anderem im Lech, in den Lechauenseen, im Kaisersee, im Anwaltinger See sowie in weiteren geeigneten Vereinsgewässern vor. Besonderheiten:
Zander bevorzugen die Dämmerung und Nacht als Jagdzeit. Größere Exemplare sind meist Einzelgänger und besetzen feste Reviere. Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg. Wussten Sie schon? Die Augen des Zanders besitzen eine besondere Schicht, mit der er auch bei wenig Licht hervorragend sehen kann. Deshalb jagt er bevorzugt in der Dämmerung und nachts.
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Der Hasel – Der flinke Wanderer unserer Fließgewässer Der Hasel gehört zu den typischen Weißfischen unserer heimischen Bäche und Flüsse. Mit seinem schlanken, silbrig glänzenden Körper und den großen Schuppen wirkt er auf den ersten Blick unscheinbar. Wer ihn jedoch genauer betrachtet, erkennt einen äußerst anpassungsfähigen und lebhaften Fisch, der seit jeher zu den natürlichen Bewohnern unserer Fließgewässer zählt. Hasel leben bevorzugt in klaren, sauerstoffreichen Flüssen mit mäßiger Strömung. Meist halten sie sich in kleinen Gruppen auf und durchstreifen das Gewässer auf der Suche nach Nahrung. Ihr Speiseplan ist vielseitig und umfasst Wasserinsekten, Insektenlarven, Kleinkrebse sowie pflanzliche Nahrung. Durch ihre Beweglichkeit nutzen sie unterschiedliche Bereiche des Flusses und passen sich den wechselnden Bedingungen hervorragend an. Für den Lechfischerei-Verein Augsburg ist der Hasel ein wichtiger Bestandteil einer artenreichen Flusslandschaft. Er zeigt, wie vielfältig unsere heimischen Gewässer sind und trägt zu einem stabilen ökologischen Gleichgewicht bei. Auch wenn er selten im Mittelpunkt steht, ist er ein wertvoller Baustein eines gesunden Fischbestandes.
Erkennungsmerkmale:
Schlanker, silbrig glänzender Körper, große Schuppen und leicht gegabelte Schwanzflosse. Lebensraum:
Klare Flüsse und Bäche mit mäßiger Strömung und kiesigem Untergrund. Nahrung:
Wasserinsekten, Insektenlarven, Kleinkrebse sowie pflanzliche Nahrung. Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen April und Mai. Vorkommen in unseren Gewässern:
Der Hasel kommt in geeigneten Fließgewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg vor und lebt bevorzugt in naturnahen Flussabschnitten. Besonderheiten:
Der Hasel ist ein ausdauernder Schwimmer und hält sich häufig in kleinen Schwärmen auf. Er reagiert empfindlich auf eine Verschlechterung der Wasserqualität und gilt daher als wichtiger Zeiger für gesunde Fließgewässer. Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg. Wussten Sie schon?
Hasel können überraschend schnell schwimmen und legen auf ihrer Nahrungssuche oft weite Strecken im Fluss zurück. Gerade deshalb trifft man sie selten dauerhaft an derselben Stelle an. |
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Der Gründling – Der kleine Schatz am Gewässergrund Der Gründling gehört zu den kleineren Fischarten unserer heimischen Flüsse und Bäche. Mit seinem schlanken Körper, den dunklen Flecken entlang der Seitenlinie und den feinen Barteln an den Maulwinkeln ist er gut an das Leben am Gewässergrund angepasst. Obwohl er selten im Mittelpunkt steht, ist er ein wichtiger Bewohner naturnaher Fließgewässer. Gründlinge halten sich bevorzugt auf sandigem oder kiesigem Untergrund auf. Dort suchen sie in kleinen Gruppen nach Insektenlarven, Würmern, Kleinkrebsen und anderen Bodentieren. Dank ihrer guten Anpassungsfähigkeit besiedeln sie sowohl ruhigere als auch mäßig strömende Gewässerabschnitte. Für den Lechfischerei-Verein Augsburg ist der Gründling ein wertvoller Bestandteil eines gesunden Ökosystems. Als Nahrung für zahlreiche Raubfische und Wasservögel nimmt er eine wichtige Rolle in der Nahrungskette ein. Sein Vorkommen ist ein Zeichen für naturnahe Gewässer mit einer vielfältigen Unterwasserwelt.
Erkennungsmerkmale:
Schlanker Körper mit dunklen Flecken entlang der Körperseite, unterständiges Maul und zwei kurze Barteln. Lebensraum:
Flüsse, Bäche und Seen mit sandigem oder kiesigem Gewässergrund. Nahrung:
Insektenlarven, Würmer, Kleinkrebse und andere kleine Bodentiere. Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen Mai und Juni. Vorkommen in unseren Gewässern:
Der Gründling kommt in verschiedenen Fließgewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg vor und lebt bevorzugt in flachen, strukturreichen Bereichen. Besonderheiten:
Trotz seiner geringen Größe spielt der Gründling eine wichtige Rolle im ökologischen Gleichgewicht und dient vielen Raubfischen als natürliche Beute. Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg. Wussten Sie schon?
Gründlinge schwimmen oft in kleinen Gruppen über den Gewässergrund. Mit ihren empfindlichen Barteln ertasten sie selbst kleinste Nahrungspartikel zwischen Kies und Sand. |
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