Karfreitagsfischen am Kaisersee
5.45 Uhr Karfreitag, 2 Grad unter Null. Der Kaisersee erwacht.
Mehr als 130 Angler und Anglerinnen machen sich auf den Weg zum traditionellen Karfreitagsfischen des Lechfischereivereins.
6.00 Uhr: Start der Kartenausgabe am Pavillonzelt. Lange Schlangen, doch Daniel, Jörg und Robert geben rasch die Tageskarten aus.
6.45 Uhr: Wer jetzt kommt, tut sich schwer, einen Angelplatz zu finden. Wer bereits einen Angelplatz hat, wartet fröstelnd auf den Angelstart um 7 Uhr.
9 Uhr: Die am Süd- oder Westufer fischen, stellen fest, dass keine Regenbogenforelle und kein Saibling dort beisst. Es spricht sich herum, dass nur diejenigen Erfolg haben, die auf der Landzunge oder am östlichen Nordufer angeln.
9.30 Uhr: Viele Angler strömen jetzt zur Landzunge. Dort wird es richtig voll. Nicht immer wird Rücksicht auf die bereits länger anwesenden Angler genommen.
9.45 Uhr: Der kleine Hunger meldet sich. Gottseidank umrunden Georg, Thommy und Wuschel mit Kisten voll leckerer Butterbrezen den See.
12 Uhr: Das Karfreitagsfischen ist beendet.
Fazit: Durch den Temperatursturz waren die Forellen und Saiblinge zickiger als im letzten Jahr. Dennoch wurde an bestimmten Stellen ordentlich gefangen! Und noch etwas: Die Gier nach Fisch sollte niemals den Respekt und die Rücksicht auf andere Angelkameraden überwinden.














