Unsere Geschichte Von Lechfischern, Gewässern und gelebter Gemeinschaft Chronik für die Vereinswebsite Stand: August 2026
Von Lechfischern, Gewässern und gelebter Gemeinschaft
Seit 1952 steht der Lechfischereiverein Augsburg für die gemeinsame Freude am Angeln, für den verantwortungsvollen Umgang mit den Gewässern und für eine starke Gemeinschaft. Was mit einer kleinen Gruppe begeisterter Lechfischer begann, entwickelte sich über Jahrzehnte zu einem fest in Augsburg und der Region verwurzelten Verein. Die Geschichte des Vereins wurde von Menschen geprägt, die Verantwortung übernahmen, Gewässer pflegten, Wissen weitergaben und immer wieder gemeinsam anpackten. Diese Chronik erinnert an die wichtigsten Stationen – von der Gründung über den Aufbau der Jugendgruppe und die Erweiterung der Vereinsgewässer bis zu den Herausforderungen und Erfolgen der Gegenwart.
1952 – Die Gründung des Vereins
Am 26. Februar 1952 gründeten 24 Lechfischer im kleinen Nebenzimmer des Augsburger „Brückenwirts“ den Lechfischereiverein Augsburg. Jeder von ihnen zahlte eine Mark als Grundkapital ein. Hans Huber wurde zum Ersten Vorsitzenden gewählt und sollte die Entwicklung des jungen Vereins über viele Jahrzehnte entscheidend prägen.
1958 – Das Stadtwasser wird Vereinsgewässer
Mit der Übernahme der Augsburger Stadtgewässer begann für den Verein ein neuer Zeitabschnitt. Das Stadtwasser mit Kahnfahrt und Stadtgräben wurde zu einem seiner traditionsreichsten und prägendsten Reviere. Die Mitglieder übernahmen nicht nur die Bewirtschaftung, sondern auch die Pflege dieses besonderen Lebensraums mitten in Augsburg. Im selben Jahr begann der Verein mit seinen Vorbereitungskursen für die Fischerprüfung und legte damit den Grundstein für eine bis heute wichtige Aufgabe in der Ausbildung angehender Anglerinnen und Angler.
1960 bis 1962 – Weitere Gewässer kommen hinzu
link:/TagesJahreskarten/Tageskarten/ Der Verein erweiterte Schritt für Schritt seine Mölchkeiten: 1960 kam die Donau bei Offingen hinzu, ab 1962 auch die Paar. Mit jedem neuen Gewässer wuchsen zugleich die Aufgaben bei der Pflege, Bewirtschaftung und Aufsicht. 1964 – Das große Fischsterben im Stadtwasser
Nach einem starken Gewitterregen gelangten am 2. Juni große Mengen organischer Abwässer über die Regenauslässe in die Augsburger Stadtgräben. Rund 1.500 Forellen verendeten. Durch den gemeinsamen Einsatz des Vereins, der Polizei und der zuständigen Behörden sowie die rasche Zufuhr von Frischwasser konnten etwa 10.000 weitere Fische gerettet werden. Das Ereignis machte eindringlich sichtbar, wie eng Fischerei, Gewässerschutz und die Gesundheit der Menschen miteinander verbunden sind.
1965 bis 1966 – Der Oblatterwallturm wird zum Vereinsmittelpunkt
1965 begann der Ausbau des Oblatterwallturms. Viele Mitglieder und auch junge Fischer halfen ehrenamtlich mit und schufen aus dem historischen Gebäude ein lebendiges Zuhause für den Verein. Im Juni 1966 wurde die Petrusfigur im ersten Stock feierlich geweiht. Der Turm entwickelte sich zu einem Ort der Begegnung, der Ausbildung und des gemeinsamen Vereinslebens.
1966 – Flugplatzsee und Karfreitagsfischen
Mit Unterstützung des späteren Ehrenmitglieds und Staatssekretärs Hugo Fink konnte der Flugplatzsee als weiteres Vereinsgewässer gewonnen werden. Im selben Jahr fand erstmals das Karfreitagsfischen statt – der Beginn einer langjährigen Vereinstradition.
1969 – Die Jugendgruppe wird gegründet
Mit 14 Jungen und vier Mädchen rief der Verein seine eigene Jugendgruppe ins Leben. Junge Menschen sollten früh an die Natur, die Fischwelt und einen verantwortungsvollen Umgang mit den Gewässern herangeführt werden. Damit begann eine Erfolgsgeschichte, die bis heute ein wichtiger Bestandteil des Vereins ist.
1970 – Der Kaisersee wird Vereinsgewässer
Mit dem Kaisersee kam ein weiteres bedeutendes Gewässer hinzu. Der Verein übernahm seine Bewirtschaftung und damit auch die Verantwortung für einen wertvollen Lebensraum mit ausgedehnten Schilfzonen und einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Vier Jahrzehnte später sollte der See sogar in das Eigentum des Vereins übergehen. 1975 bis 1976 – Die Sektion Gersthofen entsteht Nach einem ersten Treffen am 30. November 1975 grünen sieben engagierte Fischer am 14. Dezember die Sektion Gersthofen. 1976 wurde sie in den Lechfischereiverein Augsburg aufgenommen. Damit erhielt das Vereinsleben im Augsburger Norden ein weiteres starkes Standbein.
1978 – Ein Mineralölunfall trifft die Paar
Ein schwerer Mineralölunfall vernichtete den Fischbestand der Paar von Dasing bis Unteraichach auf einer Strecke von rund 20 Kilometern. Für den Verein bedeutete dies einen gewaltigen ökologischen Verlust und einen jahrelangen Kampf um die Regulierung des entstandenen Schadens. Das Unglück unterstrich erneut, wie verletzlich Gewässer sind und wie wichtig ihr konsequenter Schutz bleibt.
1979 – Ein neues Zeichen der Gemeinschaft
Bei der Weihnachtsfeier wurde die neue Vereinsfahne des Lechfischereivereins vorgestellt. Sie wurde zum sichtbaren Zeichen der Zusammengehörigkeit. Zugleich hatte sich die zehn Jahre zuvor gegründete Jugendgruppe mit Zeltlagern, gemeinsamen Veranstaltungen und eigenen Wettbewerben fest im Vereinsleben etabliert.
1980 – Der Turmausbau ist vollendet
Nach vielen Jahren gemeinsamer Arbeit waren die Ausbauarbeiten am Oblatterwallturm abgeschlossen. Das historische Bauwerk hatte sich endgültig zum Mittelpunkt des Vereinslebens entwickelt. Die Jugendgruppe war inzwischen auf 50 Mitglieder angewachsen. Auch die Sektion Gersthofen weihte ihr in großer Eigenleistung hergerichtetes Vereinsheim schuldenfrei ein.
1982 – Drei Jahrzehnte Lechfischereiverein
Zum 30-jährigen Bestehen bewirtschaftete der Verein bereits mehr als zehn Gewässer und verfügte über ein eigenes Vereinsheim sowie einen modernen Gerätepark. Im selben Jahr erreichte er ein Surfverbot am Kaisersee. Damit setzte der LFV ein deutliches Zeichen für den Schutz des Gewässers und ein verträgliches Miteinander seiner Nutzer.
1983 bis 1985 – Die Jugend findet an der Paar ein neues Zuhause
Nach dem Verlust des bisherigen Lagerplatzes in Oberegg fand das traditionelle Jugend-Pfingstlager 1983 erstmals an der Paar 4 bei Wangen statt. Die Familie Dietrich stellte dafür ein geeignetes Gelände zur Verfügung. Helfer und Jugendgruppe bauten die Infrastruktur in den folgenden Jahren gemeinsam weiter aus. 1985 wurde zudem der langjährige Rechtsstreit um Oberegg endgültig zugunsten des Vereins entschieden.
1987 bis 1988 – Jugendarbeit und Naturschutz wachsen zusammen
Die Vereinsjugend brachte selbst gebaute Nistkästen am Stadtwasser und auf dem Turmgelände an und zeigte damit, dass Angeln und Naturschutz zusammengehören. Beim Pfingstlager 1987 wurde ihre neue Fahne geweiht – als Zeichen von Freundschaft und Zusammenhalt. 1988 gründete auch die Sektion Gersthofen eine eigene Jugendgruppe. Im selben Jahr feierte die Vereinszeitschrift „Der Wirbel“ bereits ihr 20-jähriges Bestehen.
1988 bis 1989 – Der Verein kämpft um den Flugplatzsee
Aushubmaterial am Ufer und Pläne zur vollständigen Verfüllung bedrohten den seit 1966 bewirtschafteten Flugplatzsee. Der LFV widersprach den Vorhaben, setzte sich für den Erhalt des Gewässers ein und verlangte für den Fall eines Verlustes einen angemessenen Ersatz. Damit begann eine Auseinandersetzung, die den Verein noch über Jahre beschäftigen sollte.
1992 – Der Verein feiert sein 40-jähriges Bestehen
Vier Jahrzehnte nach der Gründung blickte der LFV auf eine beeindruckende Entwicklung zurück. Aus den 24 Lechfischern von 1952 war ein fest in Augsburg verwurzelter Verein mit zahlreichen Gewässern, einem eigenen Vereinsheim und einer starken Jugendgruppe geworden. Hans Huber stand dem Verein seit der ersten Stunde vor und wurde für sein langjähriges Wirken mehrfach ausgezeichnet.
1993 – Abschied vom Flugplatzsee
Nach 26 Jahren endete die Bewirtschaftung des stadtnahen Flugplatzsees. Als die Verfüllung weit fortgeschritten war, beteiligten sich mehr als 25 Mitglieder an der schonenden Bergung und Umsetzung des Fischbestands. Der Verlust traf besonders die Jugend und ältere Mitglieder, für die das gut erreichbare Gewässer eine große Bedeutung gehabt hatte.
1994 – Das 600. Mitglied
Der Lechfischereiverein begrüßte sein 600. Mitglied. Das Wachstum zeigte, welchen festen Platz der Verein inzwischen in Augsburg und der Region eingenommen hatte. Zugleich stiegen die Anforderungen an Gewässerpflege, Arbeitsdienst, Aufsicht und Vereinsorganisation.
1996 – Der Lechfeldsee wird neuer Hoffnungsträger
Als teilweisen Ausgleich für den verlorenen Flugplatzsee erhielt der LFV den Lechfeldsee I bei Oberottmarshausen. Das langfristig gepachtete Gewässer lag im Trinkwassereinzugsgebiet der Stadt Augsburg und wurde deshalb von Beginn an unter besonders strengen Schutzbestimmungen bewirtschaftet. Innerhalb kurzer Zeit entwickelte es sich zu einem wichtigen Vereinsgewässer.
1997 bis 1998 – Gewässersicherung und Jubiläum des „Wirbels“
Der Pachtvertrag für den Anwaltinger See wurde um weitere zehn Jahre verlängert, und ein Abschnitt des inneren Stadtgrabens stand den Mitgliedern wieder zur Verfügung. 1998 erschien die Vereinszeitschrift „Der Wirbel“ zum 100. Mal. Sie war längst zum wichtigen Bindeglied zwischen Vorstand, Mitgliedern und Jugend geworden und bewahrte zugleich einen großen Teil der Vereinsgeschichte.
1999 – Die Weichen für die Zukunft werden gestellt
Das Jahrzehnt endete erneut mit schwierigen Gewässerfragen: Eine lange Paarstrecke ging verloren, und auch die Verfüllung des erst 1996 hinzugekommenen Lechfeldsees zeichnete sich bereits ab. Gleichzeitig bat Hans Huber die Mitglieder, sich ernsthaft mit seiner späteren Nachfolge als Erster Vorsitzender zu befassen. Nach fast fünf Jahrzehnten an der Spitze begann damit die Vorbereitung auf einen historischen Führungswechsel.
2000 – Die Singold kommt hinzu
Durch einen gemeinsam mit dem Fischereiverein Augsburg gefundenen Kompromiss übernahm der LFV für fünf Jahre die federführende Bewirtschaftung der Singold bei Inningen. Damit erhielt der Verein erstmals Verantwortung für dieses landschaftlich reizvolle Fließgewässer. Die geteilte Pacht wurde zugleich zu einem Zeichen vereinsübergreifender Zusammenarbeit.
2002 – 50 Jahre LFV und ein historischer Vorstandswechsel
Der Lechfischereiverein feierte sein 50-jähriges Bestehen. Bei der Jahresversammlung kandidierte Hans Huber nach fünf Jahrzehnten an der Spitze nicht mehr. Zu seinem Nachfolger wurde Günter Leibig gewählt. Damit endete die längste und prägendste Amtszeit der Vereinsgeschichte und zugleich begann ein neues Kapitel. Im selben Jahr trat der LFV dem Angler-Verband Schwaben bei.
2004 – Abschied von Hans Huber
Am 5. März starb Vereinsgründer und langjähriger Erster Vorsitzender Hans Huber nach langer Krankheit. Er hatte den LFV von 1952 bis 2002 geführt, Tausende angehende Fischer ausgebildet und die schwäbische Angelfischerei weit über den Verein hinaus geprägt. Sein Lebenswerk bleibt untrennbar mit dem Lechfischereiverein Augsburg verbunden.
2005 – Eine neue Wertachstrecke
Der Verein übernahm erstmals eine größere Wertachstrecke im Unterallgäu. Das abwechslungsreiche Fließgewässer mit Werks- und Hammerschmiedkanal wurde nach einem auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Hegekonzept bewirtschaftet. Schon nach kurzer Zeit galt die Wertach als besonders naturnahes und wertvolles Vereinsgewässer.
2007 bis 2008 – Ein Gründungswunsch wird wahr
Nach 55 Jahren erfüllte sich ein Wunsch, der den Verein seit seiner Gründung begleitet hatte: Zum 1. Januar 2008 übernahm der LFV erstmals einen eigenen Lechabschnitt. Die 10,4 Kilometer lange Strecke führt vom Hochablass bis zur Lechbrücke in Gersthofen. Gleichzeitig wurde das Fischereirecht an der Wertach bei Leinau erweitert. Diese Übernahmen gehörten zu den bedeutendsten Gewässererweiterungen der jüngeren Vereinsgeschichte.
2009 – Verlust des Lechfeldsees
Nach rund 13 Jahren verlor der Verein den Lechfeldsee endgültig. Das Gewässer war als Ersatz für den Flugplatzsee hinzugekommen und hatte sich schnell zu einem wichtigen Ort für das gemeinsame Vereinsleben entwickelt. Mit seinem Verlust begann erneut die Suche nach geeigneten Ersatzgewässern.
2010 – Der Kaisersee wird Vereinseigentum
Nach langwierigen Verhandlungen gelang ein historischer Schritt: Der seit 1970 bewirtschaftete Kaisersee ging in das Eigentum des Lechfischereivereins über. Gleichzeitig konnte der Verlust des Lechfeldsees durch mehrere neue Gewässer teilweise ausgeglichen werden. Mit den beiden Lechauenseen, dem Lechfischersee und einem Abschnitt des Verlorenen Bachs erweiterte sich der Gewässerbestand deutlich.
2012 – 60 Jahre Lechfischereiverein
Der LFV feierte sein 60-jähriges Bestehen und zählte 610 Mitglieder, darunter 55 Jugendliche. Gleichzeitig begann eine schwierige Phase für den Oblatterwallturm: Wegen neuer Brandschutzanforderungen durfte der obere Saal zunächst nicht mehr genutzt werden. Damit begann ein mehrjähriger Umbau zur Sicherung des historischen Vereinsheims.
2014 – Daniel Schild übernimmt den Vorsitz
Nach zwölf Jahren als Erster Vorsitzender und insgesamt 23 Jahren Vorstandsarbeit trat Günter Leibig nicht mehr zur Wahl an. Die Mitgliederversammlung wählte Daniel Schild einstimmig zu seinem Nachfolger. Günter Leibig wurde für seine Verdienste zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Der Führungswechsel verlief vorbildlich und auf einer gesunden Grundlage.
2015 – Rückkehr in den Oblatterwallturm
Im Februar wurde das Nutzungsverbot für den Oblatterwallturm aufgehoben. Erstmals seit 2010 konnte die Jahreshauptversammlung wieder im eigenen Vereinsheim stattfinden, und auch die Clubabende kehrten in den „Gumpen“ zurück. Weitere Sanierungen wurden in den folgenden Jahren überwiegend durch ehrenamtliche Arbeit der Mitglieder verwirklicht.
2017 – Eine eigene Vereinshomepage entsteht
Bei inzwischen rund 650 Mitgliedern suchte der Verein nach einer schnelleren und zeitgemäßen Möglichkeit, Neuigkeiten zu verbreiten. Mit Unterstützung des Vereinsmitglieds Benjamin Linder entstand eine eigene Vereinshomepage. Damit begann für den LFV ein neues Kapitel der digitalen Kommunikation.
2018 bis 2019 – Starke Jugend und ein neues Gewässer
Rund fünf Jahrzehnte nach ihrer Gründung feierte die Lechfischerjugend ihr großes Jubiläum mit einer eigenen Broschüre, einer neuen Fahne und einem Fest am Oblatterwallturm. 2019 kam mit der Zusam ein weiteres abwechslungsreiches Fließgewässer zum Gewässerbestand des Vereins hinzu. Jugendarbeit, Gemeinschaft und Gewässerentwicklung blieben damit auch zum Ende des Jahrzehnts starke Säulen des LFV.
2020 bis 2021 – Zusammenhalt in schwieriger Zeit
Die Corona-Pandemie brachte das öffentliche Vereinsleben nahezu vollständig zum Erliegen. Der Verein nutzte die veranstaltungsfreie Zeit jedoch für umfangreiche Arbeiten am Oblatterwallturm: Küche, Werkstatt, Dächer, Elektrik und Bar wurden erneuert. Gleichzeitig gelang die langfristige Sicherung einer neuen Schmutterstrecke bei Diedorf. 2021 öffnete der LFV den historischen Turm wieder zum Tag des offenen Denkmals und kehrte vorsichtig zu ersten gemeinsamen Veranstaltungen zurück.
2022 – 70 Jahre Lechfischereiverein
Sieben Jahrzehnte nach seiner Gründung blickte der Verein auf eine bewegte und erfolgreiche Geschichte zurück. Besonders erfreulich war die Rückkehr des traditionellen Jugend-Pfingstzeltlagers nach der langen Coronapause. Auch der Oblatterwallturm öffnete erneut seine Türen und brachte zahlreichen Besucherinnen und Besuchern die Geschichte des Bauwerks und des Vereins näher.
2023 – Das vollständige Vereinsleben kehrt zurück
Mit Karfreitagsfischen, Hans-Huber-Gedächtnisfischen, Königsfischen und dem wiederbelebten Sommerfest konnte erstmals seit der Pandemie erneut das gesamte traditionelle Veranstaltungsprogramm stattfinden. Am Tag des offenen Denkmals waren auch das Außengelände und die historischen Wehrmauern wieder zugänglich. Zugleich erweiterte der Verein seine Kommunikation über Facebook und Instagram.
2024 bis 2025 – Eine starke Jugend und viele helfende Hände
Die Jugendgruppe wuchs weiter und war bei den gemeinschaftlichen Veranstaltungen besonders stark vertreten. Ihre Weihnachtsfeier 2024 erreichte eine Rekordbeteiligung, und 2025 zählte die Gruppe bereits 35 Junganglerinnen und Jungangler. Gleichzeitig leisteten die Mitglieder umfangreiche Pflegearbeiten am Kaisersee und auf dem Vereinsgelände. Gut besuchte Feste und traditionsreiche Angelveranstaltungen zeigten, wie lebendig die Gemeinschaft geblieben ist.
2026 – Die Webseite startet mit neuem Schwung durch
Der bereits seit einigen Jahren bestehende Internetauftritt wurde vollständig überarbeitet, inhaltlich erweitert und übersichtlicher gestaltet. Gewässer, Jugend, Arbeitsdienst, Veranstaltungen, Kurse, Natur- und Gewässerschutz sowie die heimischen Fischarten präsentieren sich nun in einem modernen und einheitlichen Aufbau. Die neue Webseite macht die Geschichte, die Arbeit und das vielfältige Vereinsleben für Mitglieder, Gäste und Interessierte leichter zugänglich.
Unsere Geschichte geht weiter
Seit 1952 haben Generationen von Mitgliedern den Lechfischereiverein Augsburg geprägt. Sie haben Gewässer bewahrt, den Oblatterwallturm mit Leben gefüllt, junge Menschen für Natur und Fischerei begeistert und auch in schwierigen Zeiten zusammengehalten. Kurz vor seinem 75-jährigen Bestehen blickt der Verein deshalb nicht nur stolz zurück, sondern ebenso zuversichtlich nach vorn – verbunden durch die gemeinsame Leidenschaft für das Angeln und die Verantwortung für unsere Gewässer.
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